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HS Anhalt: Designausbildung in Zeiten der Krise

Uhr | Aktualisiert 06.12.2012 19:19 Uhr

Veränderung durch Verschiebung: Plakat der Konferenz. (FOTO: HS ANHALT)

Ein auf den ersten Blick zeitloses Thema haben sich die Professoren und Studenten des Fachbereichs Design an der Hochschule Anhalt in Dessau für die diesjährige "Dimensions of..."- Konferenz ausgesucht. "Dimensions of Veränderung" heißt die Tagung, die am kommenden Donnerstag in der Bauhaus-Aula ausgerichtet wird.
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Dessau/MZ/jkl. 

"Das Thema Veränderung ist ständig aktuell", sagt Claudia Trautmann, Studentin im fünften Semester und Mitglied im Organisationsteam der Konferenz. Aber insbesondere in Zeiten der Finanz- und Euro-Krise müsse sich auch die "Problemlösungsdisziplin" Design drängenden gesellschaftlichen Problemen stellen.

Bei der Konferenz soll es unter anderem darum gehen, welche Fragen sich Designer heute und auch künftig stellen sollten und welche Auswirkungen dies auf die Ausbildung von Designern haben wird. Die Referenten in diesem Jahr gehen die aktuellen Herausforderungen sehr unterschiedlich an. So wird Tammo F. Bruns von der Agentur "kleiner und bold" darüber berichten, wie Unternehmen in Entwicklungsländern durch die Spende von Kommunikationsstrategien unterstützt werden können. Loimi Brautmann aus Offenbach wiederum stellt das "UrbanMedia Project" vor, bei dem etwa individuelle Stadtführungen und zeitweise "Neu"-Nutzung von städtischen Räumen eine neue Sicht auf die Stadt ermöglichen sollen.

Die Konferenz wird dieses Jahr bereits zum siebten Mal in Dessau ausgerichtet. In den vergangenen Jahren waren "Dimensions of" Mobility, Fake, Heimat, Arbeit, Liebe und Stadt die Themen der Tagung. Sie kann von allen Interessierten besucht werden. Der Eintritt ist frei. Aber, so sagt Trautmann, man sollte früh kommen. "Denn der Platz in der Bauhaus-Aula ist begrenzt."

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