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Halle: Urkunden für neue Leopoldina-Mitglieder

Uhr | Aktualisiert 20.11.2012 07:42 Uhr
Blick auf die Fassade des Leopoldina-Gebäude in Halle (FOTO: DPA) 
Elf neue Mitglieder der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina erhalten am Dienstag in Halle ihre Urkunden.
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Halle (Saale)/MZ. 

Der Präsident der Leopoldina, Jörg Hacker, wird sie den Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaftlern überreichen. Mitglied der Leopoldina kann nur werden, wer sich mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen empfohlen hat.

Folgende Wissenschaftler erhalten ihre Urkunde:
- Erika Fischer-Lichte, Freie Universität Berlin, Institut für Theaterwissenschaft (Sektion Kulturwissenschaften)
- Luca Giuliani, Wissenschaftskolleg zu Berlin (Sektion Kulturwissenschaften)
Myles W. Jackson, The Gallatin School of Individualized Study of New York University (Sektion Wissenschafts- und Medizingeschichte)
- Dieter Langewiesche, Universität Tübingen, Seminar für Neuere Geschichte (Sektion Kulturwissenschaften)
- Karl-Heinz Leven, Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin (Sektion Wissenschafts- und Medizingeschichte)
Kärin Nickelsen, Ludwig-Maximilians-Universität München, Historisches Seminar (Sektion Wissenschafts- und Medizingeschichte)
Hermann Parzinger, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin (Sektion Kulturwissenschaften)
- Josef Perner, Universität Salzburg, Fachbereich Psychologie (Sektion Psychologie und Kognitionswissenschaften)
- Sabine Sonnentag, Universität Mannheim, Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie (Sektion Psychologie und Kognitionswissenschaften)
- Urban Wiesing, Universität Tübingen, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin (Sektion Wissenschaftstheorie)
- Christine Windbichler, Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät (Sektion Kulturwissenschaften)

Der Leopoldina gehörten berühmte Forscher wie Albert Einstein, Charles Darwin und Niels Bohr an. Hauptaufgabe der Leopoldina ist es, die Politik zu beraten. Derzeit gehören der Akademie rund 1400 gewählte Mitglieder aus etwa 30 Ländern an, darunter etwa 30 Nobelpreisträger.

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