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Union Sandersdorf II gegen Blau-Weiß Brachstedt: Gegensätze können nicht größer sein

Zweikampf

Jörg Marose (r.) blieb mit Union Sandersdorf II im Test gegen Lok Aschersleben ohne Treffer.

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Leo Hahn

Bitterfeld -

Eigentlich spricht alles für Union Sandersdorf II. Wenn das Team um Jörg Marose auf Blau-Weiß Brachstedt trifft, dann passiert das am Freitagabend um 19.15 Uhr unter Flutlicht und auf dem heimischen Kunstrasen. „Das sollte uns helfen“, sagt der Stürmer und hofft im Vorfeld auf einen Erfolg zum Start in die Pflichtspiele.

Mit Verstärkung zum Remis

Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Immerhin trennen den Tabellenfünften Brachstedt zehn Punkte vom Dreizehnten der Landesliga Süd. Mit einem 2:2 trennten sich beide Mannschaften am zweiten Spieltag, Stefan Ronneburg und Dan Lochmann - Spieler aus dem Sandersdorfer Oberligateam - waren als Verstärkung dabei. Jörg Marose musste damals passen, hat aber schon zahlreiche Duelle mit den Brachstedtern bestritten. Am Freitagabend wird ein weiteres hinzukommen und dabei hofft Marose, dass die Vorteile seines Teams auch zu einem Punktgewinn führen.

Im Kampf gegen den Abstieg könnten die Sandersdorfer damit ihr Polster vergrößern. Neun Punkte beträgt das auf Schlusslicht SG Ramsin. Und blickt man auf den Spielplan für das Wochenende, dann wird es nicht kleiner werden. Eben diese Ramsiner erwarten am Sonntag um 14 Uhr Rot-Weiß Thalheim zum Derby. „Die Gegensätze könnten nicht größer sein“, sagt Ramsins Trainer Sebastian Tkalec, „Thalheim ist für mich einer der Aufstiegsfavoriten.“ Beim Tabellenzweiten sieht man das sehr entspannt. „Im Hinspiel waren wir auch der Favorit und man hat ja gesehen, was am Ende dabei herumkam“, sagt Abteilungsleiter Ralf Saalbach.

Sieben Minuten Nachspielzeit

Im Spielprotokoll des ersten Duells beider Teams wurde die siebte Minute der Nachspielzeit für den Thalheimer Ausgleichstreffer von Philipp Anton vermerkt. Sahen die Ramsiner bereits wie der Sieger aus, so mussten sie also noch den späten Gegentreffer hinnehmen und bis zum November auf den ersten Saisonsieg warten. „Nach dem Spiel werden wir konkret wissen, wo wir stehen“, sagt Sebastian Tkalec und hofft natürlich insgeheim auf eine Revanche für das Unentschieden.

Ein Kreuzvergleich aus der Vorbereitung spricht auch für seine Mannschaft: Rot-Weiß Thalheim musste sich in einem Testspiel gegen das Landesklasseteam Graf Zeppelin Abtsdorf mit 2:3 geschlagen geben, Ramsin gewann am vergangenen Wochenende gegen diese Abtsdorfer mit 1:0. Ein möglicher Sieger lässt sich daraus aber nun wirklich nicht ableiten. Für beide Mannschaften ist es das erste Pflichtspiel nach fast drei Monaten, zudem ist es ein Derby. Vorhersagen sind da fast nie möglich. (mz)

Eigentlich spricht alles für Union Sandersdorf II. Wenn das Team um Jörg Marose auf Blau-Weiß Brachstedt trifft, dann passiert das am Freitagabend um 19.15 Uhr unter Flutlicht und auf dem heimischen Kunstrasen. „Das sollte uns helfen“, sagt der Stürmer und hofft im Vorfeld auf einen Erfolg zum Start in die Pflichtspiele.

Mit Verstärkung zum Remis

Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Immerhin trennen den Tabellenfünften Brachstedt zehn Punkte vom Dreizehnten der Landesliga Süd. Mit einem 2:2 trennten sich beide Mannschaften am zweiten Spieltag, Stefan Ronneburg und Dan Lochmann - Spieler aus dem Sandersdorfer Oberligateam - waren als Verstärkung dabei. Jörg Marose musste damals passen, hat aber schon zahlreiche Duelle mit den Brachstedtern bestritten. Am Freitagabend wird ein weiteres hinzukommen und dabei hofft Marose, dass die Vorteile seines Teams auch zu einem Punktgewinn führen.

Im Kampf gegen den Abstieg könnten die Sandersdorfer damit ihr Polster vergrößern. Neun Punkte beträgt das auf Schlusslicht SG Ramsin. Und blickt man auf den Spielplan für das Wochenende, dann wird es nicht kleiner werden. Eben diese Ramsiner erwarten am Sonntag um 14 Uhr Rot-Weiß Thalheim zum Derby. „Die Gegensätze könnten nicht größer sein“, sagt Ramsins Trainer Sebastian Tkalec, „Thalheim ist für mich einer der Aufstiegsfavoriten.“ Beim Tabellenzweiten sieht man das sehr entspannt. „Im Hinspiel waren wir auch der Favorit und man hat ja gesehen, was am Ende dabei herumkam“, sagt Abteilungsleiter Ralf Saalbach.

Sieben Minuten Nachspielzeit

Im Spielprotokoll des ersten Duells beider Teams wurde die siebte Minute der Nachspielzeit für den Thalheimer Ausgleichstreffer von Philipp Anton vermerkt. Sahen die Ramsiner bereits wie der Sieger aus, so mussten sie also noch den späten Gegentreffer hinnehmen und bis zum November auf den ersten Saisonsieg warten. „Nach dem Spiel werden wir konkret wissen, wo wir stehen“, sagt Sebastian Tkalec und hofft natürlich insgeheim auf eine Revanche für das Unentschieden.

Ein Kreuzvergleich aus der Vorbereitung spricht auch für seine Mannschaft: Rot-Weiß Thalheim musste sich in einem Testspiel gegen das Landesklasseteam Graf Zeppelin Abtsdorf mit 2:3 geschlagen geben, Ramsin gewann am vergangenen Wochenende gegen diese Abtsdorfer mit 1:0. Ein möglicher Sieger lässt sich daraus aber nun wirklich nicht ableiten. Für beide Mannschaften ist es das erste Pflichtspiel nach fast drei Monaten, zudem ist es ein Derby. Vorhersagen sind da fast nie möglich. (mz)


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