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Todesschüsse am Tattoostudio: Ermittlungen gegen Polizisten eingestellt

25.01.2013 09:39 Uhr | Aktualisiert 25.01.2013 16:28 Uhr
Vor dem Tattoo-Studio wurde der 38-Jährige erschossen. Das Landeskriminalamt sicherte Spuren. (FOTO: MAUL/KEHRER) 
Nachdem im September vergangenen Jahres ein 38-Jähriger in Bitterfeld von einem Polizisten erschossen worden war, ist das Verfahren gegen den Beamten wegen fahrlässiger Tötung nun eingestellt wurden.
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bitterfeld/MZ/SuL. 

Nachdem im September vergangenen Jahres ein 38-Jähriger in Bitterfeld von einem Polizisten erschossen worden war, ist das Verfahren gegen den Beamten nun eingestellt.

Der 38-Jährige hatte zuvor seine ehemalige Freundin lebensbedrohlich mit einer Machete verletzt. Als er sich danach in Bitterfeld in einem Tattoo-Studio verschanzte, kam es zu einer Auseinandersetzung mit der Polizei. Dabei verletzte der Mann ebenfalls einen Polizeibeamten schwer. Ein anderer Polizist schoss daraufhin auf den Täter, welcher später verstarb.

Wie die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau mitteilte, ist nun das Verfahren gegen den Polizisten wegen fahrlässiger Tötung eingestellt. Die Ermittlungen haben ergeben, dass der Polizeibeamte aus Notwehr handelte, berichtet die Staatsanwaltschaft.