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Polizei sucht Zeugen: Explosion eines Autos in Bitterfeld gibt weiter Rätsel auf

Vollbrand eines Autos

Vollbrand eines Autos

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Feuerwehr

Bitterfeld -

Es war ein riesiger Knall, der in der Nacht des 17. Januar die Anwohner der Straße Am Gelben Wasser in Bitterfeld aus dem Schlaf schreckte. Scheiben klirrten und die Druckwelle war noch in einigen Metern Entfernung gespürt, so berichtete ein Anwohner. Was war geschehen?

Ein Pkw Honda stand bei Ankunft der Bitterfelder Feuerwehr in Flammen. Mittels einer so genannten Schnellangriffseinrichtung konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Schon an diesem Tag war für die Brandbekämpfer klar, dass es sich um keinen normalen Brand eines Autos gehandelt hat. Eine herausgeschleuderte Kopfstütze sowie untypisch deformierte Fahrzeugteile hätten den Schluss zugelassen, dass in dieser Nacht etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein muss. Nach Untersuchungen durch die Polizei wurde dieser Anfangsverdacht bestätigt.

„Nach dem vorgefundenen Spurenbild ist von einer Explosion auszugehen“, sagt Dieter Hesse, der Sprecher des Polizeireviers Anhalt-Bitterfeld. Danach sei im Fahrzeug ein Brand ausgebrochen. Vor Ort habe man allerdings keinen Anhaltspunkt zu einer konkreten Explosionsursache gefunden. „Vermutlich handelte es sich bei dem Auslöser der Detonation um Pyrotechnik im Inneren des Autos“, sagt Hesse. Die Ermittlungen dauern an und konzentrieren sich auch auf einen möglichen Täter.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die am Sonntag, 17. Januar, gegen 4.15 Uhr in Bitterfeld Am Gelben Wasser auf dem Parkplatz verdächtige Personen oder auch Fahrzeuge gesehen haben.

Die Zeugen werden gebeten, sich mit dem Revierkommissariat Bitterfeld-Wolfen, Dammstraße 10, Telefon (03493) 30 10 in Verbindung zu setzen. Es kann auch die E-Mail-Adresse: lfz.pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de genutzt werden. (mz)


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