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Outletcenter in Brehna: 40 weitere Läden sollen folgen

Die Baustelle des Outletcenters Brehna von oben: Zu sehen sind auch die Parkplätze, an denen noch gebaut wird.

Die Baustelle des Outletcenters Brehna von oben: Zu sehen sind auch die Parkplätze, an denen noch gebaut wird.

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Thomas Ruttke

Brehna -

Viele Mieter haben schon den Schlüssel für ihre Boutique in der Hand. Und sie sind dabei, es sich im Outletcenter in Brehna so richtig schick zu machen. Denn wie der Laden letztlich läuft, hängt natürlich auch von der Optik ab. „Und das“, sagt Dirk Gubatz von der Unternehmenskommunikation des Immobilien-Eigentümers ITG Düsseldorf, „nimmt der Mieter meist selbst gern in die Hand.“ Noch hat er Zeit. Ultimo ist am 21. April. Dann wird das Factory Outlet Center (FOC) eröffnet. Bis dahin ist noch einiges am Innenausbau zu erledigen.

Weitere Geschäfte sollen Folgen

50 Boutiquen, in denen Markenklamotten zu günstigeren Preisen als im herkömmlichen Laden angeboten werden, stehen dann den Kunden zur Verfügung. Vorerst. Denn es sollen weitere folgen. Ist der zweite Bauabschnitt fertig, werden noch einmal 40 Läden unter diesem großen Dach eröffnen. Das, so Gubatz, soll so bald wie möglich sein. „Im Idealfall noch in diesem Jahr.“ Für mindestens 300 Leute, sagt er nach schneller mathematischer Überschlagsrechnung, sind damit Arbeitsplätze entstanden.

Gebäude erinnert an die Gründerzeit

Das künftige Outlet-Center in Brehna.

Das künftige Outlet-Center in Brehna.

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Ruttke

Millionen hat die ITG investiert in den Umbau des einstigen Pep-Marktes zu einem großzügigen Gebäude. Um genau zu sein: Es sind 80 Millionen Euro, die in das Projekt geflossen sind. „Das wird ja auch ’ne schicke Hütte“, meint Gubatz fröhlich und ein bisschen lax. Und Recht hat er. Denn das Gebäude erinnert an die prächtigen Markthallen der Gründerzeit, wie man sie heute beinahe nur noch im Film sieht. So sind an verschiedenen Stellen die Stahlträger sichtbar, zwischen denen rote Klinker verbaut sind. Das FOC in Brehna übrigens ist für die ITG eine Premiere, denn es ist das erste, das das Düsseldorfer Unternehmen baut. Über 70 Einkaufszentren, Fachmärkte und Warenhäuser stehen bereits auf seiner Liste. „Aber eben kein Outletcenter“, wie der ITG-Sprecher erklärt.

Relikt des alten Pep-Marktes

Die Projektentwicklung hatte 2003 begonnen. Im Oktober 2014 dann folgten die Arbeiten zum Abbruch großer Teile des alten Pep-Marktes. Und richtig gebaut wird seit Januar vergangenen Jahres. „Wir bewegen uns da in exakt den Grenzen des ursprünglichen Pep-Marktes“, sagt Gubatz und weist darauf hin, dass ein Relikt des Pep noch bleiben wird: der Lebensmittelmarkt von Kaufland.

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