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Osman Tigani: Seit neun Jahren in Deutschland

Osman Tigani lebt seit 2004 in Deutschland. Er war aus Darfur im Sudan geflohen. Zweimal stellte er einen Antrag auf Asyl, den letzten hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2012 abgelehnt. Die am 8. Februar dieses Jahres geplante Abschiebung wurde verschoben, nachdem er Suizid-Absichten geäußert hatte. Man wollte eine begleitete Abschiebung vorbereiten. Ende Februar wurde er in der Ausländerbehörde Bitterfeld verhaftet, weil er eine Geldstrafe für die Verletzung des Residenzpflicht in Höhe von rund 1 500 Euro nicht bezahlt hatte. Er kam wenig später fei, weil das antirassistische Netzwerk Sachsen-Anhalt die Summe bereit stellte. (lga)


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