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Hochwasser im Altkreis Bitterfeld: Wehren arbeiten gut zusammen

Mitarbeiter der Wasserwehr

In Jeßnitz bauen Mitarbeiter der Wasserwehr die mobile Spundwand an der Mulde auf.

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Maul

Greppin/Jeßnitz/MZ/MM -

Die Situation an der Mulde im Bereich von Greppin, Jeßnitz und Raguhn spitzt sich weiter zu. Während die Wasserstände der Mulde im sächsichen Golzern ganz leicht fallen, hat der Pegelstand in Bad Düben um 16 Uhr einen Wert von 6,77 Meter erreicht. Dabei sei der Wasserstand das eine Problem, ein weitaus Größeres ist die enorme Fließgeschwindigkeit des Wassers. Zurzeit donnern 772 Kubuikmeter pro Sekunde flussabwärts. Der Muldestausee bei Friedersdorf läuft auf der gesamten Breite über die normalen Staufelder ab und im Abstrombereich breitet sich bereits eine breite Seenplatte aus.

Wichtig für die Mitarbeiter der Wasserwehren aus der Gemeinde Muldestausee, Bitterfeld-Wolfen und Jeßnitz-Raguhn ist die sehr gute Zusammenarbeit aller Wehren untereinander und die breite Zustimmung der Verwaltung. "Entscheidungen konnten auf dem kurzen Dienstweg geklärt werden", freut sich Ernst Rossow von der Wasserwehr Bitterfeld-Wolfen.

Die Bewohner von Jeßnitz-West wurden per Handzettel oder persönlich über die bevorstehende Gefahr informiert. Über 30 Tonnen Sand sowie Sandsäcke wurden zur Verfügung gestellt, damit die Bewohner dieses Stadtteils ihr Hab und Gut schützen konnten. An der Mulde in Jeßnitz wurde von den Wasserwehrmitarbeiter die mobile Schutzwand aufgestellt, welche die Innenstadt vor dem drohenden Hochwasser schützen soll.

Das Bitterfelder Kreiskrankenhaus wurde ebenfalls mit der mobilen Spundwand gesichert.


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