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Ausbau der Leipziger Straße: Noch viele Fragezeichen

Wolfen/MZ. -

Sicher scheint nur so viel zu sein, dass Wittenberg im nächsten Jahr beginnen möchte und bis Jahresende fertig sein will. "Wir möchten, dass sich die Maßnahme nicht bis über den Winter hinzieht", so Langkammer. Allerdings hänge das Ganze auch davon ab, wie Bund und Land ihre Haushalte gestalten. Näheres könne erst Anfang nächsten Jahres gesagt werden.

Wie Langkammer erklärte, sei die Entwurfsplanung abgeschlossen, jetzt werde am Bauentwurf gearbeitet. Er sieht den grundhaften Ausbau der Straße ab Ende 1. Bauabschnitt bis Höhe Parkplatz am alten Markt vor. Geplant sind neben dem Ausbau der Fahrbahnen beidseitig Rad- und Gehwege. An einigen Stellen aber, so Langkammer, wird es ein wenig enger, als es die Norm verlangt. "Es ist einfach zu wenig Platz", begründet er.

Geplant sind auch Parkbuchten. Wie Wolfens Tiefbauamtsleiter Frank Przybylski sagte, sollen sie etwas breiter als die im 1. Bauabschnitt sein. "Sie werden abgekantete Borde haben", verspricht er. Bei einigen Parkbuchten hatten die scharfkantigen Borde im 1. Bauabschnitt für Ärger bei Kraftfahrern gesorgt (die MZ berichtete).

Der Kreuzungsbereich der Leipziger mit Thalheimer und Waldstraße wird per Ampel geregelt. Abhängig vom Verkehrsaufkommen, soll dem Fluss auf der Bundesstraße Vorrang eingeräumt werden. Aus Richtung Wolfen-Nord wird es wie bisher eine Rechtsabbiegerspur in die Thalheimer geben, aus Richtung Innenstadt keine Linksabbiegerspur auf diese Straße. Diese Variante wurde aus Platzgründen verworfen.

Wie viele Bäume dem endgültigen Ausführungsplan zufolge weichen müssen, steht laut Langkammer noch nicht fest. Das werde noch mit der Stadt diskutiert. Sicher ist lediglich, dass einiges Grün weichen muss. Auch die Frage, was mit der Fußgängerampel an den einstigen Schulen wird, ist nicht entschieden. Die Schulen sind geschlossen und werden gegenwärtig zu einer Wohnanlage umgebaut, in der vorzugsweise ältere Menschen einziehen sollen. Langkammer und Przybylski aber sind vorsichtig optimistisch, dass die Fußgängerampel bleiben könnte.

Bis zum Baustart für den 2. Bauabschnitt ist laut Langkammer noch viel Arbeit nötig. Dazu gehört auch alle Partner - neben Straßenbauamt sind das der Kreis, die Stadt Wolfen und der Abwasserzweckverband "Westliche Mulde" - vertragsmäßig unter einen Hut zu bringen.


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