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Salzlandkreis: Hochzeitsreise wird zum Albtraum

Uhr | Aktualisiert 23.12.2012 21:48 Uhr
Ehefrau Heleen und Schwiegermama Gonnie sind glücklich, dass es Marco van de Merwe wieder besser geht. Auch Familienhund Sammy freut sich über die Rückkehr seines Herrchens ins Leben. (FOTO: CONNY SCHREIBER) 
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Das Leben eines 30-jährigen Biendorfers hing über Wochen an einem seidenen Faden. Während eines Urlaubs war er schwer erkrankt und drohte, zu sterben. Weihnachten kann er nun wieder im Kreise seiner Familie verbringen.
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biendorf/MZ. 

Am geschmückten Weihnachtsbaum leuchten die Lichter, im Kamin prasselt das Feuer, hinter der Fensterscheibe tanzen Schneeflocken auf die weiße Winterlandschaft - es ist gemütlich in der Wohnstube der van de Merwes im Biendorfer Schloss. Ihre Weihnachtsbescherung hat die niederländische Familie indes schon vor ein paar Wochen erhalten: Schwiegersohn Marco ist auf dem Weg zur vollständigen Genesung. Im Sommer hing das Leben des 30-jährigen Biendorfers noch am seidenen Faden, wurde die Hochzeitsreise mit seiner Heleen zu einem Albtraum.

Dass Marco sich am Wochenende vor dem Flug auf die Malediven einen Weisheitszahn ziehen lassen musste, soll den Reiseplanungen nicht im Wege stehen. Eigentlich. Kurz nach dem Eintreffen im Inselparadies verschlechtert sich der Zustand des jungen Mannes dramatisch. "Er hat am zweiten Tag nur noch geschlafen, musste sich ständig übergeben, ihm war schwindelig", erinnert sich seine Ehefrau Heleen. Der Hotelarzt diagnostiziert eine Magenverstimmung, unter der viele Urlauber nach der langen Flugreise und aufgrund des Klimawechsels leiden. "Er sollte eisenhaltige Getränke zu sich nehmen, doch sein Zustand verbesserte sich nicht", schildert die 31-Jährige.

Es beginnt eine wochenlange Odyssee durch verschiedenen Kliniken auf den Malediven, in Katar und Deutschland. Der Biendorfer erhält eine Überdosis Natrium, erleidet auf dem Rückflug einen septischen Schock. Im Klinikum Halle-Kröllwitz prognostiziert eine Ärztin, dass er sein Leben lang am Rollstuhl gefesselt bleiben wird. Dann geschieht ein Wunder. Rund acht Wochen nach dieser schockierenden Diagnose kann der 30-Jährige wieder laufen. Er und seine Familie hoffen nun auf eine vollständige Genesung.

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