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Fleischrindertage in Bismark: „Rubio“ aus Garsena ist zweitbester Altbulle

Karl-Friedrich Schöning (2.v.r.) präsentiert den prämierten Gallowaybullen „Rubio“. Maximilian Voigt (von links), Dominic Pütz und Jannik Zimmermann haben einen Ehrenpreis erhalten.

Karl-Friedrich Schöning (2.v.r.) präsentiert den prämierten Gallowaybullen „Rubio“. Maximilian Voigt (von links), Dominic Pütz und Jannik Zimmermann haben einen Ehrenpreis erhalten.

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Engelbert Pülicher

Garsena -

Stattliche 2.000 Kilogramm - und das im Alter von drei Jahren - bringt der Gallowaybulle, der auf den Namen „Rubio“ hört, auf die Waage. Und mit diesem Kampfgewicht, vor allem aber aufgrund seiner stolzen Erscheinung, wie Besitzer Karl-Friedrich Schöning vom Freigut Garsena erzählt, habe der Zuchtbulle zu Beginn des Monats die Jury bei den 24. Fleischrindertagen in Bismark von sich überzeugen können. Im Wettbewerb aller Fleischrindrassen sei er zum Landesreservesieger unter den Altbullen gekürt worden und habe sich nur einem Charolais-Rind geschlagen geben müssen. Insgesamt hatten sich sechs Tiere dem rassenübergreifenden Wettbewerb gestellt.

„Der Gesamteindruck muss stimmen“, sagt Schöning, der bereits seit 2000 Jahr für Jahr mit seinen Tieren an diesem Wettbewerb teilnimmt. So müssen die rassetypischen Merkmale - von Bemuskelung bis Skelett - nicht nur eindeutig zu erkennen sein, sondern auch die Vorzüge des Tieres deutlich hervorheben. Dazu gehöre laut Schöning auch die entsprechende Pflege, die auf dem Freigut zum Teil von Kindern und Jugendlichen übernommen werde.

Drei Jugendliche geehrt

Drei von ihnen sind bei dem Wettbewerb ebenfalls ausgezeichnet worden. So können sich die 15-jährigen Maximilian Voigt, Dominic Pütz und Jannik Zimmermann über einen Ehrenpreis freuen. Sie mussten sich vor den gut 500 Zuschauern mit den Besten aus Sachsen-Anhalt messen - allesamt Jugendliche aus der Landwirtschaft, wie Schöning betont. Ganz im Gegensatz zu seinen Schützlingen, die den Umgang mit den Tieren erst erlernen mussten.

Und dazu gehöre weit mehr als nur das Füttern, Bürsten und Ausmisten, wie Jannik Zimmermann sagt. „Beim Wettbewerb mussten wir ein Tier führen.“ Bewertet worden seien dabei laut Schöning der Umgang mit dem Tier und, ob eine Beziehung zwischen Mensch und Tier vorhanden sei oder nicht. „Für ihre Verhältnisse haben sie sehr gut abgeschnitten“, lobt Schöning die drei - und hat schon das nächste Ziel fest vor Augen: So will er im September bei der Galloway-Bundesschau in Erfurt antreten. (mz)


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