Nachrichten aus Sachsen-Anhalt, Mitteldeutschland und der Welt

Bürgerinitiative erfolgreich: Doch kein Schlachthof in Bernburg

Schlachthof in Weißenfels

So wie hier im Schlachthof Weißenfels sollten in Bernburg täglich zehntausende Schweine geschlachtet werden. Nun wird es den geplanten Großschlachthof doch nicht geben.

Foto:

Peter Lisker/Archiv

Bernburg/MZ/KT -

Für Bernburgs Schlachthofgegner dürfte es die Nachricht des Jahres sein: Das italienische Fleischwarenunternehmen Bresaole Pini ist am Dienstagnachmittag von seinem Vorhaben zurückgetreten, in der Saalestadt einen Großschlachthof für rund 40 Millionen Euro errichten zu wollen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, kam die Absage per E-Mail. Als Grund für die Entscheidung nannte Firmenchef Pini den fehlenden Rückhalt in der Bevölkerung in Bernburg.

Das soll aber nicht heißen, dass der umstrittene Großschlachthof nicht woanders errichtet wird. Man werde sich nach einem anderen Standort in Deutschland umsehen, heißt es weiter in dem Schreiben. Für die Stadt Bernburg kam die Absage völlig überraschend. Am 6. Juli sollten eigentlich die Einwohner der Stadt in einem Bürgerentscheid für oder gegen den Schlachthof abstimmen. Nun kam der Entschluss des Investors dieser für den Stadtrat bindenden Entscheidung zuvor.


Das Wetter in Bernburg: präsentiert:

Bilder

Es gibt neue Nachrichten!

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?