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Sprint auf 300 km/h: Venom GT rast zum Rekord

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Der Hennessey Venom GT spurtete in 13,63 Sekunden von null auf 300 km/h. Damit ist der Wagen mit 1.261 PS bei nur 1.244 Kilogramm Gewicht offiziell der schnellste Sprinter der Welt. (FOTO: AUTONEWS)

Der Hennessey Venom GT hat den Sprint von null auf 300 km/h in 13,63 Sekunden geschafft. Das ist ein Weltrekord für den 1261 PS starken, aber nur 1244 Kilogramm leichten Supersportler auf Basis der Lotus Elise.
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Auf einem Flughafen in Texas wurde die Rokordfahrt unternommen. Damit das Guinnes-Buch der Rekorde die Sprintfahrt anerkennt, mussten zwei Läufe absolviert werden – in entgegengesetzte Fahrtichtungen innerhalb einer Stunde. Mit Rückenwind spurtete der Venom GT in 13,18 Sekunden auf Tempo 300, bei Gegenwind waren es immerhin 14,08 Sekunden. Der Mittelwert aus beiden Läufen ergibt den Rekord-Wert von 13,63 Sekunden.

Für einen Spurt auf 200 mph (etwa 320 km/h) benötigte der Venom GT 14,51 Sekunden. Zum Vergleich: Ein Koenigsegg Agera R braucht dazu 17,68 Sekunden, ein Bugatti Veyron Super Sport sogar 22,2 Sekunden – das sind ganze 7,7 Sekunden mehr als der Venom GT.

Viele PS, wenig Gewicht

Doch wie kommt es zu solchen Fahrleistungen? Im Heck des Venom GT, der auf einer Lotus Elise basiert, arbeitet ein Sieben-Liter-V8 mit 1261 PS, doch der ganze Wagen wiegt nur schlappe 1244 Kilogramm. Ein manuelles Sechsgang-Getriebe übertragt die Kraft auf die Hinterräder.

Die Firma Hennessey baut den Venom GT seit 2010. Im Jahr werden nur 29 Fahrzeuge hergestellt, von denen ein Drittel bereits verkauft ist. Jedes Auto wird nach Kundenwunsch gebaut; die Preise beginnen bei umgerechnet 1,07 Millionen Euro.

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