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Mitteldeutsche Zeitung | Wettkampf in Frose: Jugendfeuerwehren kämpfen um den Gildepokal
09. June 2014
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Wettkampf in Frose: Jugendfeuerwehren kämpfen um den Gildepokal

Jugendfeuerwehr Westdorf IV

Die Mannschaft Westdorf IV strengt sich an und gewinnt.

Foto:

Frank Gehrmann

Frose/MZ -

„Hier ist es ideal“, deutet Falk Dahm auf den von grünblättrigen Rosskastanien gesäumten Froser Anger. „Die Bäume rechts und links, da haben wir ein bisschen Schatten“, meint der Mitorganisator des inzwischen fünften Gildepokals der Jugendfeuerwehren. Denn zum diesjährigen zweiten Wertungslauf, der am Sonnabend mit dem Froser „Löschangriff nass“ gekoppelt wurde, war es mächtig heiß.

„Bis zum Mittag wollen wir deshalb durch sein“, nickt Doreen Arnold, die Jugendwartin der Froser Feuerwehr. „Denn für die Jungen und Mädchen in voller Montur ist es wirklich anstrengend“, weiß die junge Frau aus Erfahrung. Und so hatten die Froser Kameraden, die auch für die Vorbereitung des Wettkampfplatzes verantwortlich waren, genügend Getränke für die Kinder organisiert.

Doch die mussten sich zunächst einmal beweisen. Denn zum Wettkampf waren insgesamt elf Mannschaften aus acht Jugendfeuerwehren angetreten, die aus den Landkreisen Harz und Salzlandkreis angereist waren.

„Hausneindorf/Hedersleben, Westdorf, Harsleben/Wegeleben, Meisdorf, Frose und Harzgerode“, zählt Organisationsleiter Andreas Kleimeyer auf.

Die messen sich in vier verschiedenen Wertungsklassen. „Das Alter spielt dabei eine Rolle und es ist nach Jungs und Mädchen unterteilt“, erklärt Kleimeyer und informiert, dass sich am Ende in fast allen Kategorien der Feuerwehrnachwuchs aus Westdorf durchsetzen konnte. Doch auch die anderen Mannschaften sind mit Feuereifer dabei.

Gekonnt bauen die jungen Feuerwehrleute die Schlauchverbindungen auf, überbrücken so eine Gesamtdistanz von immerhin 65 Metern und zielen dann mit dem Strahlrohr auf das Ziel. Nur die Pumpen machen dieses Mal nicht so richtig mit. „Mal laufen sie, mal laufen sie nicht, somit wird der Wettkampf zum Lotteriespiel“, bedauern die Organisatoren und beschließen letztendlich den zweiten Wertungsdurchgang abzubrechen, nur den ersten zu werten. Zudem soll es nun auch einen vierten Wertungslauf in Hedersleben geben, der die Ergebnisse der anderen Wettkampftage ergänzt. Den den von der Quedlinburger Kaufmannsgilde gestifteten Gildepokal gibt es eigentlich erst am Ende von drei Durchgängen: Der erste fand bereits in Harsleben statt, der zweite nun in Frose und den dritten wird es in Harzgerode geben. Dazu kommt nun der Lauf in Hedersleben.

Dafür gibt es in Frose bereits jetzt Medaillen und - darüber freuen sich die Jugendfeuerwehren immer am meisten - Urkunden samt Gruppenfoto. „Die werden immer vor dem Wettkampf aufgenommen, dafür haben wir

extra unseren Fotografen dabei“, erzählt Andreas Kleimeyer. „Das machen wir nun schon seit fünf Jahren.“


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