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Freiwillige Feuerwehr in Mehringen: Gemeinsam stark

Uhr | Aktualisiert 03.02.2013 18:58 Uhr
Die Jugendfeuerwehr in Mehringen ist wieder gewachsen. Darüber freut sich Jugendwart Martin Bork (hinten, rechts). (FOTO: FRANK GEHRMANN) 
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Die Ortsfeuerwehren von Mehringen, Drohndorf und Freckleben wollen zukünftig verstärkt zusammenarbeiten. Das kündigte Mehringens Wehrleiter Axel Trimpert auf der Jahreshauptversammlung am Sonnabend an.
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Mehringen/MZ. 

Damit soll vor allem die Einsatzbereitschaft während der Wochentage von 6 bis 18 Uhr abgesichert werden.

"Die ist in unserer Wehr nicht ständig gewährleistet", sagte Trimpert laut seines Berichts. Grund dafür ist seiner Aussage nach, dass die meisten Kameraden in der Woche auswärts arbeiten müssen. Das Problem hat allerdings nicht nur die Ortsfeuerwehr in Mehringen, sondern betrifft die meisten Feuerwehren im Kreis.

Weitere Treffen geplant

Erste vorbereitende Treffen mit den anderen Wehrleitern aus Drohndorf und Freckleben habe es bereits am Freitag gegeben, weitere sollen in den nächsten Monaten folgen. "Die anderen sollen wissen, wo bei uns die Schläuche liegen, wenn wir zusammenarbeiten und man hat nur ein Fahrzeug zur Verfügung." Man wolle es zunächst aber langsam angehen, betonte Trimpert.

Dass die Zusammenarbeit der Mehringer Kameraden mit anderen Feuerwehren bereits funktioniert, wurde beim Rückblick auf das vergangene Jahr deutlich. An den insgesamt 14 Einsätzen waren häufig auch andere Feuerwehren beteiligt. Unter anderem löschten die Ortswehren aus Mehringen und Drohndorf im Herbst gemeinsam einen Brand in einem Imbiss. Daneben halfen die Kameraden aus Mehringen der Feuerwehr in Aschersleben bei verschiedenen Einsätzen.

Ascherslebens Ordnungsamtsleiter Jürgen Grzega lobte die Bemühungen. "Die Intensivierung der Zusammenarbeit wird dazu führen, dass immer so viel Kameraden verfügbar sind, dass jeder Brand bekämpft werden kann."

Lob für die Nachwuchsarbeit

Für ihre Arbeit in der Jugend- und Kinderabteilung wurde die Ortsfeuerwehr Mehringen unterdessen vom Kreisbrandmeister Hans-Ulrich Robitzsch gelobt. "Wenn das in allen Gemeinden so wäre, bräuchten wir uns keine Sorgen mehr machen." Robitzsch äußerte zugleich die Hoffnung, dass die Kameraden später etwa die Hälfte des Nachwuchses für den aktiven Dienst gewinnen können. "Dann wären wir schon einen großen Schritt weiter."

Erfolgreiches Jahr

Seit Beginn des Jahres ist die Zahl der Mitglieder in der Jugendfeuerwehr nach Aussage von Jugendwart Martin Bork auf 14 gestiegen. Allerdings hat Marcus Trimpert das Amt des stellvertretenden Jugendwarts aus Zeitgründen niedergelegt. Ein Nachfolger steht laut Bork noch nicht fest. Der Jugendwart sprach in seinem Bericht von einem erfolgreichen Jahr - nicht zuletzt aufgrund der guten Platzierungen bei verschiedenen Wettkämpfen.

Ascherslebens Ordnungsamtschef Grzega kündigte an, dass die Ortsfeuerwehr in den nächsten Wochen eine Tauchpumpe für den Hochwasserschutz bekommen wird. Auch eine Abgasanlage für die Stellplätze soll gebaut werden. Die Anschaffung dieser Technik hatte Wehrleiter Trimpert in den vergangenen Jahren bereits zweimal gefordert.

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