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Dubiose Geschäfte in Seeland: Sind Container für Altkleider illegal?

nachterstedt/MZ -

„Die Bürger möchten, dass ihre Kleiderspenden in gute Hände kommen - bevorzugt in die des DRK oder karitativer Einrichtungen“, erklärte Seeland-Stadtrat Dieter Gleichner (Wählervereinigung Froser Bürger) auf der jüngsten Stadtratssitzung und sprach damit ein Problem an, das vielen Räten auf dem Herzen lag.

TV-Sendung sorgt für Verunsicherung

Denn das illegale Aufstellen von Altkleidercontainern und die Millionen-Geschäfte, die dubiose Händler damit machen, hatten kurz zuvor in einer Fernsehsendung eine Rolle gespielt und auch im Seeland für reichlich Verunsicherung gesorgt. Und so wollte Gleichner wissen, wo in der Stadt Seeland Sammelcontainer für Altkleider und Schuhe aufgestellt und wer die Betreiber sind, wo es genehmigte Stellplätze gebe und welche Gebühren dafür entrichtet werden.

Standorte sollen geprüft werden

Seeland-Bürgermeisterin Heidrun Meyer, die die Sendung ebenfalls gesehen hatte und ziemlich erschrocken war, versprach deshalb, schnellstmöglich zu prüfen, wo Altkleider rechtmäßig gesammelt werden und wo nicht. „Einfach einen Container hinzustellen und die Leute im Glauben zu lassen, eine gute Tat zu tun, das kann nicht angehen“, meinte sie kopfschüttelnd und erklärte: „Wir werden das bei uns überprüfen.“

„Vereine, die karitativen Zielen nachgehen, können doch ihre Gemeinnützigkeit ohne Probleme nachweisen“, nickte auch Stadtrat Bernd Voigtländer (Die Linke). Und Stadtratsvorsitzender Mario Kempe (CDU) schob hinterher, dass in diesem Zusammenhang auch gleich überprüft werden sollte, ob die Container in der Stadt auf öffentlichen Plätzen oder privatem Gelände stehen.


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