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Aschersleben: Arena soll künftig stärker für große Veranstaltungen genutzt werden

Uhr | Aktualisiert 16.01.2013 21:36 Uhr
Sind große Box-Wettkämpfe wie hier die Verteidigung des Junioren-Weltmeistertitels von Oliver Güttel 2009 künftig wieder eine Option für die Ballhaus-Arena? (FOTO: FRANK GEHRMANN) 
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Das Sport- und Freizeitzentrum am Seegraben ist mittlerweile zehn Jahre alt. Gebaut wurde es als Ersatz für das damals marode und inzwischen abgerissene Stadtbad.
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Aschersleben/MZ. 

Der Plan, die in der Schwimmhalle entstehenden Defizite durch Angebote wie Fitness, Sauna und Kletterwand auszugleichen, ist so nicht aufgegangen. Wie Oberbürgermeister Andreas Michelmann während eines Pressegespräches konstatiert, sei es nun gerade die Schwimmhalle, die relativ wenig kostet. Ausgerechnet Fitness, Sauna und Beachhalle, die als "Profit-Center" gedacht waren, "haben sich als Non-Profit-Center erwiesen. Und das ist nicht gesund", sagt er und meint, dies habe mit Werbung, Service und Marketing zu tun. Da gebe es noch Luft nach oben.

Wenn die Baustelle Sauna abgearbeitet ist - hier wird nach einem Wasserschaden umfangreich saniert - stehen Überlegungen an, wie es mit der Beachhalle weitergeht. "Sie braucht eine neue Nutzung", sagt der OB. Ideen gebe es schon, doch die sollen zunächst in den Stadtratsgremien vorgestellt werden, hält sich Michelmann noch bedeckt. Sicher ist indes, dass der Trainingsbetrieb in der Arena auf ein Minimum zurückgefahren werden soll. "Als reine Trainingshalle ist sie einfach zu teuer", sagt der Verwaltungs-Chef und sieht mit der neuen Sporthalle im Bestehornpark gute Möglichkeiten, das Training auszulagern und eine Spezialisierung der verschiedenen Ballsportarten hinzubekommen. Hinzu kommt, dass auch die Turnhalle der Grundschule Staßfurter Höhe perspektivisch wieder für den Schulsport nutzbar sein wird. Momentan nutzen die Kinder der Schule noch das Ballhaus. Doch die Arena soll künftig stärker als Ort für größere Events wie Konzerte, Messen oder andere Veranstaltungen genutzt werden. Im vergangenen Jahr haben hier zum Beispiel die Modellbautage oder die Auftritte von "Elsterglanz" Heerscharen von Besuchern ins Ballhaus gelockt. Dieses Potenzial soll ausgebaut werden. "Das muss aber mit Konzept passieren und nicht wie bei 'ner Knetfigur", so Michelmann, den die hohen Zuschüsse für das Freizeitzentrum bei steigendem Konsolidierungsdruck ärgern dürften. Denn die Stadt schießt jährlich rund 520 000 Euro pro Jahr zu - inklusive Freibad.

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